Fellwechsel beim Hund: Dauer, Unterwolle und Pflege
Fellwechsel beim Hund: wann er beginnt, wie lange er dauert, wie du Unterwolle entfernst und wann Haarausfall in die Tierarztpraxis gehört.

Aktualisiert am 1. November 2026 · von Adlan Khatsuev
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Hunde mit Unterwolle wechseln ihr Fell meist zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst. Der Fellwechsel dauert oft mehrere Wochen. In dieser Zeit hilft vor allem eines: die lose Unterwolle regelmäßig ausbürsten, am besten mehrmals pro Woche mit einem Unterwollrechen oder einem deShedding-Tool.
Was beim Fellwechsel passiert
Das Hundefell besteht bei vielen Rassen aus zwei Schichten: dem längeren, festeren Deckhaar und der weichen, dichten Unterwolle. Im Frühjahr wirft der Hund die dicke Winterunterwolle ab, im Herbst wächst sie wieder nach und das leichtere Sommerfell fällt aus. Ausgelöst wird das vor allem durch die Tageslänge und die Temperatur.
Besonders stark haaren Hunde mit viel Unterwolle wie Husky, Schäferhund, Labrador oder Berner Sennenhund. Hunde ohne Unterwolle wie Pudel oder Malteser verlieren kaum Haare, ihr Fell wächst dafür ständig nach und muss geschnitten werden.
Unterwolle entfernen: so gehst du vor
- Grob vorarbeiten: Löse Knoten mit den Fingern oder einem groben Kamm.
- Unterwolle lösen: Arbeite mit einem Unterwollrechen oder einem deShedding-Tool in Wuchsrichtung, Abschnitt für Abschnitt. Wenig Druck, kurze Striche.
- Nachbürsten: Mit einer Zupfbürste das Fell glätten und restliche Haare aufnehmen.
- Pausen: Lieber täglich zehn Minuten als einmal pro Woche eine Stunde.
Welches Werkzeug zu welchem Fell passt, zeigt die Kaufberatung Hundebürste. Für kurzes Fell mit Unterwolle eignet sich etwa das FURminator deShedding-Tool*, für langes Fell eine Unterwollbürste wie die BluePet Unterwollbürste*.
Übertreib es nicht: Werkzeuge mit Klinge entfernen bei zu häufiger Anwendung auch gesundes Haar und reizen die Haut.
Was sonst hilft
- Futter: Ein ausgewogenes Futter mit genug Eiweiß und Fettsäuren ist die Grundlage für gesundes Fell. Barfst du, prüf die Ration mit dem BARF-Rechner.
- Kein Scheren: Bei Hunden mit Unterwolle kann eine Schur das Nachwachsen stören. Ausbürsten ist besser, auch im Sommer. Mehr dazu im Ratgeber Hund bei Hitze.
- Für dich: Ein Staubsauger mit Tierhaardüse und eine waschbare Decke auf dem Sofa machen die Wochen leichter.
Wann Haarausfall zum Tierarzt gehört
Normaler Fellwechsel betrifft das ganze Fell gleichmäßig, die Haut darunter bleibt gesund. Lass deinen Hund untersuchen, wenn:
- kahle Stellen entstehen
- die Haut gerötet, schuppig oder verkrustet ist
- dein Hund sich viel kratzt oder leckt
- das Fell stumpf wird und das Haaren über Monate nicht nachlässt
Dahinter können Parasiten, Allergien, Hauterkrankungen oder hormonelle Ursachen stecken. Beim Bürsten fallen dir solche Veränderungen früh auf, ebenso wie zu lange Krallen. Wie du sie kürzt, steht im Ratgeber Krallen schneiden.
Passende Kaufberatung
Häufige Fragen
Wie lange dauert der Fellwechsel beim Hund?
Meist mehrere Wochen. Hunde mit viel Unterwolle verlieren in dieser Zeit sehr viel Haar, oft in Büscheln. Wie lange es genau dauert, hängt von Rasse, Alter, Gesundheit und Haltung ab.
Warum haart mein Hund das ganze Jahr?
Hunde, die vor allem in beheizten Räumen leben, bekommen weniger Signale von Tageslicht und Temperatur. Bei ihnen verschwimmt der Fellwechsel oft, und sie verlieren über das Jahr verteilt Haare. Auch Kastration, Alter und Futter können das Fell beeinflussen.
Hilft Baden beim Fellwechsel?
Ein Bad mit lauwarmem Wasser und einem milden Hundeshampoo kann lose Unterwolle lockern. Bürste deinen Hund danach gründlich aus, wenn er trocken ist. Häufiges Baden trocknet die Haut aus, einmal im Fellwechsel reicht meist.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Verantwortlich: Adlan Khatsuev.